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Bundeswehr sagt Adventskonzert in Neustädter Kirche ab (1.9.2010) |
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Geschrieben von: Brunhild Müller-Reiß
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Freitag, 03. September 2010 10:20 |
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Pünktlich am 1. September 2010 erfuhren die LeserInnen der Hannovschein Zeitungen: "Bundeswehr sagt Adventskonzert wegen Einsatz ab." (HAZ)
Wenn das keine gute Nachricht am Antikriegstag ist!
Allerdings wird die Absage militärorganisatorisch begründet: Der Stab der 1. Panzerdivision, der auch das Adventskonzert organisiere, sei mit den Vorbereitungen der Auslandseinsaätze im kommenden Jahr zu sehr beschäftigt. Dies mag so sein. Allerdings erscheint die Begründung für uns höchstens die halbe Wahrheit zu sein: bedarf ein bereits mehrfach durchgeführtes Konzert tatsächlich einer solch intensiven Organisation. Vielmehr glauben die OrganisatorInnen des Friedenskonzerts vor der Neustädter Kirche, dass ihr geplanter "singender Protest" vor der Kirche die Entscheidung mindestens mitbeeinflusst hat und somit im Vorfeld bereits ein Erfolg war.
Allerdings wissen wir, dass die Streichung des Konzerts in diesem Jahr nur ein Ausweichen ist: Im Zeitungsartikel heißt es auch, dass "im kommenden Jahr besonders viele der insgesamt 21000 Soldaten der 1. Panzerdivision in den Einsatz gehen". Und Oberstleutnant Poloczek: "Nach unseren Vorstellungen findet die Veranstaltung im nächsten Jahr wieder wie gewohnt statt."
D. h. Es ist und bleibt Krieg! Entrüstet Euch!
Wir begrüßen die Absage des Konzerts! Um aber aus dieser einmaligen Absage eine dauerhafte zu machen und um weiterhin gegen deutsche Einsätze in weltweiten Kriegen zu demonstrieren, findet unser Konzert statt!
(Brunhild Müller-Reiß)
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Friedensbiwak: Militärstrategien der Bundeswehr weltweit und die Absicherung im Zivilen |
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Geschrieben von: Ralf Buchterkirchen
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Donnerstag, 29. Juli 2010 16:35 |
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Donnerstag, 5. August 2010, 19 Uhr, Pavillon (Lister Meile 4, Hannover)
Das Friedensbüro Hannover und die hannoversche Ortsgruppe der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen laden auch in diesem Jahr im Rahmen der Veranstaltungen des Antimilitaristischen Aktionskreises gegen das "Sommerbiwak" der Bundeswehr zu einem "Friedensbiwak" ein.
Beim diesjährigen Friedensbiwak werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion die aktuellen Militärstrategien der Bundeswehr im Ausland - insbesondere in Afghanistan - diskutiert. Sie werden mit den Werbebestrebungen der Bundeswehr auf ziviler Ebene in Verbindung gesetzt. Diese Fragen sind gerade für Hannover relevant, zeigt sich doch die in Hannover stationierte Erste Panzerdivision in vorderster Stellung im Militäreinsatz in Afghanistan präsent. Ebenso ist es nahezu einmalig für die Bundesrepublik Deutschland, dass eine Stadt eine Patenschaft für eine militärische Einheit übernommen hat.
Die Hintergründe wollen wir diskutieren. In einem einleitenden Vortrag gibt Kathrin Vogler (DFG-VK, Bundestagsabgeordnete) einen Überblick über die aktuellen militärischen Entwicklungen. Sie gibt Auskunft über die Auslandseinsätze der Bundeswehr, insbesondere in Afghanistan und weist auf Veränderungen hin.
In einer sich anschließenden Podiumsdiskussion stehen Hannover und die Bedeutung der Ersten Panzerdivision in den Auslandseinsätzen im Blickpunkt. Es diskutieren: Alptekin Kirci (Mitglied des Rates der Stadt Hannover), Sebastian Wertmüller (DGB), Dirk Wittenberg (Rote Aktion Kornstraße), Kathrin Vogler (DFG-VK) und ein/e Vertreter/in der Grünen Jugend. Moderiert wird die Diskussion von Mechthild Dortmund.
Diese Diskussionsveranstaltung findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und der Stiftung Leben und Umwelt - Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen statt. |
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Vorankündigung Friedensbiwak 2010 |
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Geschrieben von: Ralf Buchterkirchen
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Samstag, 19. Juni 2010 15:05 |
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Militärstrategien der Bundeswehr weltweit und die Sicherung der „Heimatfront“
Pavillon: 5.08.2010, 19.00, Kleiner Saal
Die Podiumsdiskussion setzt sich mit den Zielen der Bundeswehr im Ausland (Afghanistan) und der damit einhergehenden Akzeptanzwerbung der Bundeswehr im Inneren auseinander. In Hannover spielt dabei die Patenschaft der Stadt Hannover zur ersten Panzerdivision und das jährlich veranstaltete ‚Sommerbiwak‘ der 1. Panzerdivision eine herausragende Rolle. Anhand des Umgangs von kommunalen Verantwortlichen mit der Thematik wird diskutiert, wie die Bundeswehr versucht, die zunehmende Militarisierung des Zivilen auf allen Ebenen durchzusetzen und wie kommunale Entscheidungsträger sie dabei unterstützen. Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit der weltweiten Strategie der Bundeswehr durch Kathrin Vogler (DFG-VK, Bundestagsabgeordnete) wird diskutiert, auf welchen Wegen in der Stadt Hannover die Militarisierung der Gesellschaft voranschreitet und wie Widerstand dagegen aussehen kann. Eingeladen sind weiterhin Vertreter_innen der Stadt und der Gewerkschaften, die gemeinsam mit Vertreter_innen des Antimilitaristischen Aktionskreises (AMAK) diskutieren werden. Eine Veranstaltung des AMAK organisiert vom Friedensbüro Hannover und der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdientsgegnerInnen); in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und der Stiftung Leben und Umwelt.
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singender Protest gegen Militärkonzerte |
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Geschrieben von: Ralf Buchterkirchen
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Samstag, 19. Juni 2010 15:00 |
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Einladung zum singenden Protest gegen Militärkonzert in Neustädter Hof- und Stadtkirche: „Es ist Krieg – entrüstet euch!“
wie Ihnen bekannt ist, protestierte das Friedensbüro Hannover gemeinsam mit anderen antimilitaristischen Gruppen und Einzelpersonen mehrfach – zuletzt am Ostersonntag 2010 – gegen Konzerte der Bundeswehr in der Neustädter Hof- und Stadtkirche. Das dort seit 2008 stattfindende Adventskonzert dient u. E. dazu, die Akzeptanz von Militär und Krieg in der Zivilgesellschaft zu erhöhen und reiht sich damit in zahlreiche Versuche der Bundeswehr ein, Ziviles und Militärisches zu vermischen. Neben der Präsenz der Bundeswehr in Uniform in einem Gotteshaus und dem Ausschluss der breiten Öffentlichkeit von dieser Veranstaltung ist es ein Skandal, dass friedlich vorgetragener Protest kriminalisiert wird.
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Aufruf Proteste gegen das Sommerbiwak der BW 2010 |
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Geschrieben von: Ralf Buchterkirchen
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Sontag, 04. Juli 2010 07:58 |
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Kundusaffäre – tote SoldatInnen – planfreies Bombardieren – Heldengedenken – ramponierte Soldatenmänner und Soldatenfrauen – Ablehnung des Kriegseinsatzes durch die Bevölkerung – Untersuchungsausschüsse – Beerdigungen – 8 Jahre Kriegseinsatz in Afghanistan – volle Bundeswehrkrankenhäuser – sinnloses Gemetzel – Rücktritt des ‚Verteidigungsministers‘ – unbekannte, nie genannte afghanische Opfer …
Das ist kein Widerspruch für die Führung der Bundeswehr: Auch in diesem Jahr wird wieder zu „Europas schönstem Gartenfest“ eingeladen! „LA LUNA“! Je blutiger das Gemetzel des Krieges, desto romantischer das Motto des Kriegsfestes. Am 07.August 2010 findet das 37. Sommerbiwak der 1.Panzerdivision statt.
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Übergabe der Unterschriftenliste "Kein Militär in Gotteshäusern" am 02.05.2010 erfolgt |
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Geschrieben von: Birgit Stelzmann-Mey
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Montag, 17. Mai 2010 16:27 |
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Die Unterschriftenliste wurde nicht - wie zunächst geplant - öffentlich während des Gottesdienstes übergeben.
In einem kurzen Gespräch vor dem Gottesdienst weigerte sich die Pastorin der Neustädter Hof- und Stadtkirche vehement, die Listen entgegenzunehmen. Im Fall einer Störung drohten drei Kirchenvorsteherinnen massiv mit "Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und einem Polizeieinsatz wie bei der Kirchenräumung im Dezember".
Mit einer kurzen Ansprache NACH dem Orgelnachspiel wurden die Listen der Pastorin am Ausgang der Kirche - im Beisein mehrerer Orchestermitglieder - überreicht. Auf Nachfrage wurde bestätigt, dass für den Frühsommer eine Podiumsdiskussion zum Thema Bundeswehr - Afghanistan stattfinden wird und das Friedensbüro mit einbezogen werden soll.
Birgit Stelzmann-Mey
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